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Strom sparen beim Warmwasserboiler – 10 clevere Spartipps!

Warmwasser Boiler
Strom sparen beim Warmwasser Boiler.

Viele nützliche Tipps zum Strom sparen mit dem Warmwasserboiler. Die Erwärmung von Wasser kostet Energie und Strom, sodass hier häufig Möglichkeiten zum Strom sparen gesucht werden. Wir haben die besten Tipps zum Stromverbrauch beim Warmwasser Boiler senken gesammelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Warmwasseraufbereitung kostet viel Energiekosten.
  • Ein Boiler ist ein zentraler Warmwasserspeicher, der Wasser erwärmt und speichert.
  • Das Gerät ist günstig in der Anschaffung und einfach zu installieren, allerdings braucht es Platz.
  • Der Boiler sollte zum Kosten sparen regelmäßig entkalkt werden und gut gedämmt sein.

Was ist ein Warmwasserboiler?

Im Haushalt wird oft und gerne Warmwasser genutzt. Ob beim Baden, Duschen, Hände waschen oder Geschirrspülen, die meisten Menschen bevorzugen warmes Wasser. Doch damit das Wasser warm wird, muss Energie aufgewendet werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten Warmwasser aufzubereiten und warmzuhalten. Eine davon ist ein sogenannter Boiler. Dieser ist ein meist zentraler Warmwasserspeicher, der das Wasser erwärmt und bei einer bestimmten Temperatur speichert. Folglich fließt schnell warmes Wasser durch die Leitung. Insbesondere dort, wo häufig Warmwasser zum Einsatz kommt, kann sich ein Boiler lohnen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Im Hinblick auf die Nutzung eines Warmwasserboilers gibt es Vorteile und Nachteile. Insgesamt überwiegen die Vorteile, sofern der richtige Umgang beachtet wird. Dabei profitierst du vor allem durch die in den nächsten Punkten genannten Tipps zum Strom sparen mit dem Wasserboiler. Doch zunächst schau dir in der folgenden Tabelle die Vor- und Nachteile an, um die wichtigsten Details zum Boiler kennenzulernen:

Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung
  • Einfache Installation
  • Schnelle Verfügbarkeit von Warmwasser
  • Geeignet für mehrere Zapfstellen
  • Genaue Warmwassertemperatur einstellbar
  • Kombination mit erneuerbaren Energien möglich

Nachteile

  • Erhöhte Stromkosten
  • Größerer Platzbedarf
  • Geringe Anschlussleistung verursacht eine verminderte Warmwasser-Verfügbarkeit

Stromverbrauch des Warmwasserboilers senken

Da sich bei der Nutzung eines Durchlauferhitzers viel Strom sparen lässt, fragen sich viele, die ein Warmwasserboiler besitzen, wie sich auch hier Energieverbrauch und Kosten senken lassen. Folgende Tipps helfen dir den Stromverbrauch effektiv senken zu können:

1) Hände mit kaltem Wasser waschen

Der Energieaufwand der Warmwasseraufbereitung wird häufig unterschätzt, obwohl sich hier viel Energie und Geld sparen lässt. Daher solltest du Hände immer mit kaltem Wasserwaschen. Das ist zwar weniger angenehm, reicht aber bei gründlichem Waschen mit Seife völlig aus, um die Hände zu säubern. Überdies beachte, wie du insgesamt Wasser sparen und den Wasserverbrauch senken kannst. Dabei können dir gegebenenfalls clevere Produkte zum Wasser sparen behilflich sein und zur Ressourcenschonung beitragen.

Tipp: Kaltes Wasser spart Geld

Ein 3-Personen-Haushalt in dem sich jeder fünfmal am Tag die Hände wäscht, kann Kosten von bis zu 80 Euro pro Jahr sparen, wenn das Wasser kalt aus dem Wasserhahn kommt. Auch beim Duschen oder Abwaschen können sich kaltes Wasser oder zumindest niedrigere Temperaturen lohnen.

2) Strom sparen durch Anpassung der Temperatur

Wenn du nach Möglichkeiten suchst, zukünftig Strom zu sparen mit dem Warmwasserboiler, dann hilft die Regulierung der Temperatur. Wenn beispielsweise kochend heißes Wasser aus der Leitung strömt, solltest du die Temperatur deines Boilers runter drehen. Dann verbraucht dieser weniger Energie, um das Wasser aufzuheizen und derart heiß zu halten. Folglich kannst du hier kostbare Energie sparen. Dabei liegt eine optimale Temperatur bei 60 Grad und in jeden Fall über 50 Grad, da ansonsten eine Legionellen Gefahr besteht. Überdies lies, wie du mit Anpassung der Raumtemperaturen effektiv Heizkosten senken kannst.

3) Schaltzeituhr für den Warmwasserspeicher nutzen

Knapp 20 % der Kosten für den Stand-By-Betrieb von Geräten eines Haushalts werden von der Warmwasserspeicherung verursacht, sodass du über den Einsatz einer Schaltzeituhr nachdenken solltest. Denn die Vorhaltung von warmen Wasser ist in der Regel nachts gar nicht notwendig. Auch tagsüber wird im Haushalt berufstätiger Menschen kein warmes Wasser benötigt. Bei einem kleinen Gerät mit bis zu 15 Litern Fassungsvermögen lassen sich mithilfe einer Zeitschaltuhr ca. 26 Euro im Jahr sparen. Folglich macht das die Schaltzeituhr zu einem cleveren Produkt zum Strom sparen.

4) Warmwasserboiler bei Abwesenheit abschalten

Da viel Energie für die Warmhaltung des Wasser verbraucht wird und hier gleichzeitig ein Wärmeverlust entsteht, ist in manchen Fällen ein Ausschalten des Boilers sinnvoll. Insbesondere bei einer längerer Abwesenheit, wie einer Geschäftsreisen oder Urlaub, solltest du den Warmwasserboiler in jedem Fall ganz ausschalten. Denn auch dies macht sich am Jahresende in deinem Geldbeutel bemerkbar.

Wichtig ist, wenn Leute eine Ferienwohnung beziehen oder aus den Ferien nach Hause kommen, dass der Boiler auf über 60 Grad aufgeheizt wird. Weiter sollte man die Leitungen gut spülen und nicht gleich unter die Dusche hüpfen, um das Legionellen Risiko zu mindern.“

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit

5) Boiler regelmäßig entkalken

Wie auch bei anderen Geräten, sorgen Kalkablagerungen beim Wasserboiler dafür, dass das Gerät nicht mehr effizient arbeitet. Denn im Boiler kann Kalk am Heizstab dafür sorgen, dass weniger Wärme abgegeben wird. Folglich muss mehr Energie aufgewendet werden, um das Wasser zu erwärmen. Daher entkalke alle paar Jahre den Heizstab deines Warmwasserboilers. Auf ähnliche Weise kannst du durch das Entkalken der Spülmaschine effektiv Strom sparen. Gleiches gilt für den stromsparenden Einsatz des Wasserkochers.

6) Passende Größe des Warmwasserboilers wählen

Wenn du noch die Wahl hast, die Größe des Warmwasserboilers auszusuchen, solltest die Größe unbedingt nach deinem persönlichen Bedarf auswählen. Denn der Energieverbrauch hängt neben Faktoren wie Wassertemperatur maßgeblich von der Größe des Geräts ab. Ein großer Boiler muss mehr Energie aufwenden, um das Wasser warmzuhalten.

Also bedenke deine Verbrauchsgewohnheiten, sowie die Haushaltsgröße. Dabei ist ein 5 – 15 Liter Warmwasserboiler meist ausreichend und häufig in Betrieb. Aber auch größere Geräte mit 30 – 200 Liter sind weit verbreitet und eignen sich für die komplette Versorgung der Wohnung und einem 3-Personen Haushalt.

7) Gute Isolierung des Warmwasserboilers beachten

Wenn der gewählte Warmwasserboiler gut isoliert ist, springt er seltener vom Standby Modus in den Heizbetrieb. Und das kann langfristig viel Geld sparen. Da jedoch viele Warmwasserboiler weniger gut isoliert sind, suchen viele nach Möglichkeiten diesen nachträglich zu isolieren, was vor allem bei Kleingeräten schwierig ist. Hingegen gibt es für große Warmwasserspeicher spezielle Isolierfolie und andere Materialien, die du nutzen kannst. Hierzu lies auch nützliche Tipps zum Heizkosten sparen durch Wärmedämmung.

8) Günstigeren Stromtarif wählen

Wenn du alle Tipps zum Strom sparen mit dem Warmwasserboiler befolgst und dennoch mit hohen Stromkosten zu kämpfen hast, solltest du auch in allen anderen Bereichen Möglichkeiten zum Einsparen von Energie nutzen. Darüber hinaus solltest du Stromtarife vergleichen und wenn nötig deinen Stromanbieter wechseln. Somit stellst du sicher, dass du immer das besten Angebot mit den niedrigsten Preisen erhältst.

9) Warmwasserboiler kombinieren

Eine weitere Möglichkeit die Stromkosten des Warmwasserboilers zu reduzieren, ist die Kombination aus Boiler und Alternativen. Hierzu zählt beispielsweise die Warmwasseraufbereitung mit Hilfe einer umweltfreundlichen Solaranlagen oder cleveren Wärmepumpen. Jedoch ist hier der Nachteil, dass die Anschaffung dieser ergänzenden Stromerzeuger bzw. Warmwasseraufbereiter zunächst einmal hohe Kosten verursacht.

Jedoch kannst du für diese Maßnahmen staatliche Förderung erhalten. Gleichzeitig können die Anschaffung einer Solarthermie oder die Nutzung einer Pelletheizung gute Alternativen zum Boiler darstellen und für eine sichere Warmwasserversorgung dienen. Insgesamt sind diese auf lange Sicht nachhaltiger und kostengünstiger.

10) Altes Gerät austauschen

Gleichfalls kannst du darüber nachdenken ein altes Gerät durch ein Neues zu ersetzen. Denn die Technik ist in den letzten Jahren vorangeschritten und bietet dir meist Geräte mit einer besseren Energieeffizienzklasse. Diese helfen dir dabei effektiv Energie und Strom zu sparen mit dem Warmwasserboiler.

Die besten Warmwasserboiler kaufen

Wenn du einen neuen Warmwasserboiler kaufen möchtest, solltest du vor allem die passende Größe wählen und auf eine gute Isolierung achten. Außerdem kann es sich lohnen bei den bekannten Herstellern einzukaufen, da diese meist eine hervorragende Qualität bieten. Wir empfehlen dir den elektrischen Kleinspeicher von Bosch mit einer Energieeffizienzklasse A. Dieser eignet sich als Untertischgerät für eine Niederdruck-/druckloser Armatur. Überdies kannst du bei AEG oder Stiebel Eltron gute Modelle für deine Bedürfnisse finden.

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  • Installation nur mit Niederdruck-/druckloser Armatur - erkennbar an den 3 Anschlussschläuchen. Gerät erst vollständig mit Wasser füllen, dann Netzstecker einstecken
  • Die clevere Wahl, wenn nur 1 Zapfstelle zu versorgen ist, z.B. Küche, Waschtisch, Gäste-WC, Frostschutz ermöglicht einsatz bspw. in Gartenhütte

Häufige Fragen und Antowrten

Was ist ein Warmwasserboiler?

Ein Warmwasserboiler ist ein zentrales Speichergerät für Warmwasser. Hier wird es erwärmt und bis zur Nutzung warm gespeichert.

Welche Vorteile und Nachteile bietet der Warmwasserboiler?

Der Boiler ist meist günstig in der Anschaffung und leicht zu handhaben. Jedoch können Wärmeverluste bei schlechter Dämmung entstehen und die Stromkosten können durch das Warmhalten des Wasser steigen.

Wie gelingt das Strom sparen mit dem Warmwasserboiler

Wenn du mit dem Warmwasserboiler Strom sparen möchtest, solltest du möglichst häufig kalt die Hände waschen, Temperaturen etwas Senken, sowie eine Schaltzeituhr nutzen. Überdies sollte der Boiler die passende Größe für deinen Haushalt aufweisen, gut gedämmt sein und bei längerer Abwesenheit abgeschaltet werden. Das regelmäßige Entkalken und ein Austausch eines veralteten Geräts sind sinnvolle Maßnahmen zum Sparen.


Auch mit einem Warmwasserboiler lässt sich einiges an Energiekosten sparen. Dabei sind es die kleinen Dinge des Alltags, die den Unterschied ausmachen. Welche Maßnahmen ergreifst du zum Strom sparen mit dem Warmwasserboiler?

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2 Kommentare

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  • Der „Thermo Stop“ ermöglicht laut Energieagentur NRW bei 5-10 l Boilern jährlich bis 200 kw = 80€ Einsparung!
    Mit einem Schalter steuert man die Steckdose, die den Boiler bis Aufheizen mit Strom versorgt. Zudem verlängert der Thermo-Stop die Lebensdauer der Boiler. Er wird u.a. vom Umweltbundesamt und den Verbraucherzentralen empfohlen, siehe http://www.heelektronik.de/referenzen.html. Demnach ganz klar zu empfehlen! LG Michael:)